COMPLETED!

Nachlese

SnowCamp II- Ratschings, 19. - 21. März 2013

Schande über mein Haupt... Gerade bei der pfiffigsten Fahrt der Saison schaff ich's erst jetzt, die Vorkommnisse zusammenzufassen. Andererseits, am schönsten ist doch die Erinnerung, wenn schon ein bischen Zeit vergangen ist...

Bedenkt man, dass an dem Wochenende der eine oder andere um seinen "Platz bangen" musste, so mancher sich eher kurzentschlossen zur Anmeldung durchrang und, man glaubt es kaum, sogar diejenigen belohnt wurden, die bis 2 Stunden vor Abfahrt noch standhaft auf die fehlende Anmeldebestätigung warteten, fand sich doch ein recht ansehlicher Haufen zusammen.

Spätestens bei der fast pünktlichen Abfahrt war klar, dass die Getränkevorräte nicht lange halten sollten. Es wurde gefeiert, das eine oder andere getrunken, gelacht, geschunkelt und rumgeprostet. Geschmückt im zarten Trachtenoutfit sorgten die Damen dafür, dass den in Lederhosen gequetschten Männern zeitweise die Luft wegblieb. Die blieb allerdings glaube ich erstmal unserer Hausfrau Rosi weg, als wir mit 30 Mann das Schwimmbad stürmten. Unglaublich wie schnell erwachsene, vernünftige Menschen innerhalb kürzester Zeit zu Kindern werden... Die wirklich heissen Bilder des Abends tauchten Gott sei Dank erst am darauffolgenden Morgen auf und versprachen eine gewisse Bereitschaft, einen zünftigen Samstagabend zu verleben.

Der Skitag an sich, der ja der Hauptgrund unserer Reise in die Berge war, konnte perfekter nicht sein. Sonnenschein und angenehme Temperaturen im unteren drittel (der Pisten) waren angesagt, einzig und allein im Liegestuhl auf der Kalcheralm war der Wind gar ekelhaft kalt. Mit geübtem Weitblick verschob unser Flori von den Blosseg die Live-Musik von Sonntag auf Samstag, ok, es gab schon bessere Bands aber ein paar Töne in die Bergluft geträllert, hat noch keinem die Stimmung versaut (naja, fast keinem :-)). Die Romantiker verzogen sich zum nichtvorhandenen Sonnenuntergang auf die Fleckner, die Feierer nahmen direkt den letzten Lift zur Wasserfaller Alm. Zeigte sich die Stimmung zu Beginn doch sehr verhalten konnte man schon nach kurzer Zeit das glitzern in den Augen der "Zurück"gebliebenen erkennen, die für den Abend großes gaplant hatten. So wurde wild getanzt, ettliches unternommen und die Bedienung schön zu zaubern und sogar im Bereich der "käuflichen Liebe" machte der eine oder Andere seine ersten Erfahrungen. Manchmal sind 2 EUR an der richtigen Stelle investiert. Die Abfahrt im Dunkeln von der Alm zum Flori war wie immer ein Erlebnis. Wie könnte es anders sein, brannte beim Flori schon ordentlich der Stall und der Abend nahm seinen Lauf... Bilder wurden geschossen, Tische betantz und zu "Schwule Mädchen" die Arme in die Höhe gerissen. Beendet wurde der Abend bei Pizza vom Sepp und einer gemütlichen Taxifahrt zum Culo del Mondo wo die liebe Rosi schnell das Licht ausknipste, noch bevor wir uns nochmal an der Bar niederlassen konnten. Das war wohl auch besser so, nachdem im Bus schon aus einigen Köpfen leicht surrende Geräusche zu hören waren...

Am Sonntag war leider von der Sonne nicht mehr viel zu sehen, dafür war der Schnee für Ende März noch ziemlich gut. Leichter Schneefiesel machte sich breit und nachdem im Oberen Bereich des Skigebiets "Suppe" vorherrschte, spielte sich das meiste unterhalb der Mittelstation ab. Zum Abschluss trafen wir uns Alle noch im Midls Kostn beim Flori, dem wir tags zuvor noch die 3 Sterne Auszeichnung für den besten Après Ski in Südtirol übereicht hatten zum Gruppenfoto. Den letzten Abschiedsspritz gönnten wir uns dann noch vor der Tenne, in Jogginghose und Adiletten und genossen den Moment der letzten Après-Ski Lieder, die wir Gott sei Dank jetzt erstmal längere Zeit nicht mehr über uns ergehen lassen müssen. Irgendwie auch schade... Irgendwie wollte noch keiner so recht zurückfahren. Und die Entscheidung, bei Margit's Doppelbuchung zurückzustecken und die "Alternative" anzunehmen war unterm Strich meiner Meinung nach die Richtige! Selten konnten wir ein so ehrliches und fröhliches Grinsen in den Gesichtern der Hausleute sehen wenn der Rote Bus ein letztes mal seine Dieselschwaden vorm Hotel hinterlässt.  

 


Was bleibt ist die Erinnerung an ein fettes Wochenende mit pfiffigen Leuten. Ausserdem wissen wir jetzt endlich was die "Kehrseite" ausgelassener Feierei ist :-). Aber eine Kehrseite der Metaille gibt es leider immer: Die Saison ist vorbei! Naja fast, in 6 Stunden geht’s noch mal ein letztes Mal mit dem Roten Schlicht-Bus zur Abschlussfahrt nach Südtirol! :-)

Es war eine tolle "vorletzte" Fahrt mit Euch, Danke, dass Ihr immer brav jeden Scheiss mitmacht :-) und denkt doch bitte daran, das Gästebuch mit ehrlichem Feedback zu schmücken, hilft alles noch besser zu machen und freut diejenigen von uns die neben einem Haufen Spass auch ein bischen Arbeit damit haben.

Gästebuch


Euch alles Gute für den Sommer, sofern er denn mal kommt.

Ralph


Hier geht's zu den Zauberhaften, zensierten Bildern des Wochenendes:

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Nachlese

SnowCamp I - Ratschings-Jaufen, 1. - 3. Februar 2013

Das erste Wiedersehen in Ratschings war ein toller Erfolg! Nachdem wir zum ersten mal über Nürnberg nach Südtirol gefahren sind, entpuppte sich die Busfahrt einmal mehr zur Riesengaudi. Lobend zu erwähnen, unser Lieblingsbusfahrer Stefan, der sogar in der Lederhose antrat. In Ratschings angekommen war von den Unwettern des letzten Sommers kaum mehr was zu sehen. Kunsstück, war ja stockfinstere Nacht, aber der Bericht, den uns unsere Margit zeigte schockierte viele und machte uns gleichzeitig glücklich, dass wir trotz der schlimmen Katastrophe noch in den Graushof fahren können.

TV-Bericht Graushof

Nach einem langen Freitag -einige schafften es gerade noch für ein paar Stunden ins Bett- begrüßte uns Nebel und Schneefall, Sturm und Eiseskälte, allerdings auch ein wenig Neuschnee... Leider mussten wir bei den widrigen Wetterbedingungen einen herben Verlust hinnehmen. Unser Elch, seines Zeichens Regisseur und wandelndes Kunstwerk wurde nicht vom Yeti sondern von seinem Schlafloch verschluckt und in Einzelteilen wieder ausgespuckt. Wer unseren Elch kennt, weiss, dass er nicht gerade der Langsamste unter uns ist, Diagnose folglich: Trümmerbruch im Sprunggelenk, gebrochenes Waden- und Schienbein... Elch, werd bald wieder gesund, wir vermissen Dich jetzt schon!

Die letzten ließen den Berg um 20 Uhr hinter sich, nicht ohne vorher den Flori im Midl's Kost'n "Servus" zu sagen. Zurück im Graushof gab's Haxe, Kraut und Leberwurst, sprich alles, was die Lederhose krachern werden lässt. Dann die Überraschung des Abends, der Alleinunterhalter, den uns die Margit besorgt hat, war kein geringerer als unser jodelnder Busfahrer aus Meransen, der uns ein paar Wochen zuvor fast nicht mit auf den Berg genommen hätte... Dem gefiel es bei uns so gut, dass er statt den geplanten 3 Stunden mal eben um 1 Stunde verlängert hat. Des einen Freud ist ggf. auch des anderen Leid, ich bin der Meinung, wir hatten einen riesen Spass und Live Musik gab's auf 'ner Skifahrt noch nie!  

Der Sonntag belohnte uns richtig satt. Sonnenschein, perfekte Pisten und zapfige aber angenehme Temperaturen. Nicht nur unser kleinster Snowboarder, der von unseren 2 bezaubernden Snowboardlehrerinnen Sina und Tammi motiviert, seine ersten Kurven fuhr lernte dazu, sondern auch die, die schon sicher auf dem Ski stehen wurden von Jerry, Jörg und Andi geschliffen. Die Rennzwerge brachte der Galli an den Rand der Erschöpfung. Nach einem tollen Skitag ließen wir das Wochenende nahezu pünktlich in der Tenne ausklingen und traten, begleitet von einem Lied, in dem's um eine Frau geht, die "nur noch Schuhe an hat" die Heimreise an.

Wäre da nicht Elch's Unfall und auf wundersame Weise verschwundene Autobahnausfahrten gewesen, könnten wir von einem rundum gelungenen Ski- und Snowboardwochenende sprechen...

Danke, an alle die Dabei waren, ohne Euch wär ein Skiwochenende eben nur ein Skiwochenende...  

Euer Ralph

 

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Skisafari Plose - Gitschberg/Jochtal, 22.-24- Februar 2013

Am Samstag zeigte die Plose sich von seiner sonnigsten Seite. Kalt war's aber wunderschöner blauer Himmel und eine schöne Mittagspause im Liegestuhl. Nach Mittag zog's leider zu, die 7km lange Talabfahrt war trotzdem der Hammer.

Das Thema Abendessen haben wir ganz entspannt mit dem Après Ski verbunden. Wer den ganzen Tag Sport treibt darf am Abend eben nicht nur kräftig essen sondern auch Tanzen, Singen und Feiern. Das B3 direkt an der Talstation bot uns für den Abend ein Dach über dem Kopf. Das alle einen haid'n Spass hatten war daran zu erkennen, dass zum ersten Mal in unserer Geschichte die Übriggebliebenen mit dem großen Bus nach Hause fahren durften, während die Vorhut das Taxi nahm. Hatte den Vorteil, dass wir auf der Heimfahrt ins Quartier noch zu Hipp-Hopp und den seichten Klängen der Ski- und Snowboardlehrer die die alten Kamellen wie "Du entschuldige i kenn di" zum besten gaben weiterfeiern durften.

 

 

 

Nicht alle traten am Sonntagmorgen frisch gestärkt zum zweiten Akt der Skisafari an. Gitschberg/Jochtal stand auf dem Programm. Sicht war zuerst gleich null, wobei immer mal wieder die Sonne durchkam. Die Mischung aus Nebel und Sonnenschein hatte was ganz besonderes und bis zur Mittagspause konnten wir ein paar schöne Spuren in den frischen Schnee fräsen. Pizza macht spitzer, so verlängerten wir -aufgrund der trügerischen Schein-Sonne- um ein Stündchen und mussten im Verlauf des Nachmittags feststellen, dass schlechte Sicht nicht immer wenig Spass bedeutet. Die Schwarzen Abfahrten des Jochtals waren dick mit Schnee gesegnet und trieben uns nicht nur die Puste raus sondern zauberten uns ein fettes Lächeln bei den Waldabfahrten ins Gesicht.

Zufrieden bestiegen wir unseren Schlicht-Bus und Dank unserem Lieblingsbusfahrer Stefan waren wir nach knapp 5,5 Stunden auch schon wieder im leicht verschneiten Lauf. Im Gepäck die Erinnerung an ein hoffentlich für alle wunderschönes Wochenende mit ein paar neuen Gesichtern, die wie ich finde sehr gut zu unserer Truppe gepasst haben. 

Danke für das schöne Wochenende!

Euer Ralph

 

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PowerCamp  - Gitschberg/Jochtal, 11. - 13. Januar 2013

Ohne mich zu wiederholen, der Sport steht zwar im Vordergrund, aber auch die Busfahrt ist wichtig. Und die hatte es wieder einmal gewaltig in sich. Wir haben ordentlich gefeiert, gesungen, was zusammen getrunken und ordentlich Frischfleisch unter den Anwesenden verteilt...


Ich denke mit der "Linde" und unserem Quetschen-Hannes haben wir einen tollen Fang gemacht. Die kleine Dissi im Keller war gold wert, weil's einfach verhindert, dass es die nette Gruppe z'reisst und ein gutes Warm-Up für die bevorstehenden Skitage ist. Lecker war's und dank unserer D-Jane war auch die Musi überragend! Danke an dieser Stelle auch an unseren Hannes, das richtige Instrument im richtigen Moment zu "quetschen", verstehen nur die Besten! Sei es ein Musikinstrument, oder ein Zapfhahn!

Dass am nächsten Tag das Wetter so perfekt war, lag bestimmt nicht nur dran, dass wir alle brav aufgegessen und ausgetrunken haben, sondern, dass der Wettergott bei den diesmal reisenden Engeln einfach keine andere Möglichkeit hatte um sich vom der besten Seite zu zeigen.

Die Südtiroler verstehen es halt einfach, aus wenig Schnee perfekte Pisten zu zaubern, für wenig Geld tolles Essen zu servieren und mit Charme die Gäste zu verzaubern! Gitschberg/Jochtal ist meiner Meinung nach eine tolle Alternative zu Ratschings, und wenn nächstes Jahr die geplante Piste hinzukommt, sitzen wir auch weniger in der Gondel!
Jeder hat seine Eindrücke, und ich hoffe, es sind viele positive, mitgenommen, also mach ich's kurz aber ehrlich. Ihr ward ein super Haufen und es macht einfach riesen Spass, mit Euch zu feiern und im Schnee Gas zu geben und das schönste für den, der die Arbeit hat ist es, wenn am Sonntag auf der Heimfahr lachende Gesichter übrigbleiben und es keinen "derbaatz" hat...". Mir hat's fett Spass gemacht, und falls das selbe für Euch gilt, "beehren Sie uns wieder!!!"

Und solltet Ihr nach diesem Wochenende etwas von mir bekommen haben, so hoffe ich es waren viele Momente, an die Ihr gerne zurückdenkt, und bitte nennt diese Momente "Eine Schöne Erinnerung" und nicht "Highlight", weil "Schöne Erinnerung" klingt herzlicher als "Highlight"...

 

 


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Eine Bitte, ein Eintrag im Gästebuch erzeugt: "Freude" und falls es etwas gibt, was wir besser machen könnten: "Anregung" und fördert: "Ehrgeiz"!

Gästebuch

Danke an alle Übungsleiter, die immer kräftig mit "hinlangen", wohin auch immer :-), den bestern Busfahrer der Welt, dem lieben Stefan alias Muschiii, der da ist wenn man ihn braucht und natürlich unserem Christian, ohne den die leidige Packerei und so vieles anderes ein heilloses Chaos wär! Ohne Euch wären so schöne Wochenenden gar nicht möglich!

 

Euer Ralph

 

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Eröffnungsfahrt - Zell am See, 14. - 16. Dezember 2012

Nach einer äusserst lustigen Busfahrt, bei der gefeiert und gesungen wurde erreichten wir nach ein paar Stunden Zell, wo wir von den Unterbergers auf mehrere Häuser aufgeteilt wurden. Mangels Aufenthaltsraum trafen wir uns noch zu einer kleinen Zimmerparty um uns gemeinsam auf die Saisoneröffnung am nächsten Tag zu freuen. 

Der Frühstücksschichtbetrieb lief reibungslos ab und nach einem kurzen Spaziergang ging's auch schon los. Wir hatten nicht gerade Kaiserwetter aber zumindest am Vormittag hatten wir gute Sicht und die ersten Schwünge im Schnee waren trotzdem der Hammer. Nachdem über die Mittagspause das Wetter leider von Schnee in Schneeregen mit mäßiger Sicht überging, waren wir froh, uns alle heil wieder auf der Schoberalm zum Abendessen zu treffen. Die beiden "ältesten" Mitfahrer hielten sogar die Fahne der Wanderabteilung hoch und kamen die 6km wom Tal aus hochgewandert. Nach Ripperl, Schweinsbraten und "Unmengen an Kaiserschmarrn fuhren wir in stockfinsterer Nacht ab, wobei die Pistenraupen und in Stassenverkehr nicht zugelassene Leuchten den Weg erhellten. Ein paar "Unglücksraben" gerieten noch in die Tretmühle des Après Ski und mussten leiderfüllt in der Dorftenne eine in Tracht gehüllte Reisegruppe aus Fulda über sichergehen lassen, die an einem Samstag Abend nix Besseres zu tun hatten als ABBA zu imitieren und sich auf die Wadl'n zu klopfen...

Der nächste Tag zeigte uns, dass nicht immer, wenn es im Tal Grauslig aussieht, am Berg nicht doch ein kleiner Sonnenstrahl zu finden ist. Ab der Mittelstation durchbrachen wir die Wolkendecke und hatten nicht nur zauberhaftes Wetter sondern auch tolle Pistenverhältnisse...

 

 

Der Tag konnte gar nicht lang genug sein. Um 16:30 Uhr traten wir auch schon wieder die Heimreise an, im Gepäck die Erinnerung an eine super Saisoneröffnung.

Zell sieht uns wieder, und nächstes Jahr gehört die Dorftenne uns, mit oder ohne Dirnd'l und Lederhose! 

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